Bigge

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Wappen Karte
Bigger Wappen
Basisdaten
Fläche:  ??
Einwohner: 4.428[1]
Bevölkerungsdichte:  ??
Ortsvorsteher: Karl-Wilhelm Fischer
Website: www.bigge-online.de

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

 Bigge liegt etwa 1 km flussabwärts des so genannten Ruhrknicks (Wendung nach Westen), umgeben von Bergen, die bis zu 732 m über NN ansteigen: Hagen (482 m), Langerberg (550 m), Eisenberg (606 m), Borberg (669 m), Olsberg (704 m), Buchhorst (526 m), Steinhelle (611 m), Schmalenberg (713 m), Wiedegge (732 m), Ohlenkopf (729 m), Scheltenberg (547 m) und Losenberg (519 m). Bigge, von Friedrich Wilhelm Grimme "das Heim des Strunzertals" und vom Volksmund "Klein-Berlin" genannt, bietet Besuchern bei Eintritt in das Tal einen Blick auf Wiesen, Wälder und Berge.

[Bearbeiten] Namensherkunft

Der Name "Bigge" leitet sich vermutlich von dem kleinen Bach "Vossbach" ab, welcher im Volksmund "Bieke" genannt wird. Die Bieke mündet nahe der Kirche in die Ruhr. Bye, Bya, Bike, Bycke und Bygha sind alte Bezeichnungen, die in Urkunden und Schriftstücken gefunden wurden. Es bedeutet nichts anderes als "Bach".

[Bearbeiten] Historie [2]

11. - 13. Jhdt. aus diesem Zeitraum könnte der Turm der Bigger Pfarrkirche St. Martinus Bigge stammen
1222 erste urkundliche Erwähnung Bigges
1656 Bigge besteht aus 43 Solstätten
1769/73 Erbauung des Mittelschiffs der Bigger Kirche
1804 erste Postverwaltung
1821 Umordnung des kurkölnischen Sauerlands von der Erzdiözese Köln zum Bistum Paderborn
1830 erste Katastervermessung, erste Nummerierung der Häuser (die Apotheke bekam die Nr. 1), erste Straßenpflasterung
1860 Errichtung des ersten vollständig massiv in Stein gemauerten Hauses
1864 Gründung der Schützenbruderschaft St. Sebastian Bigge
1872 Eröffnung der Bahnlinie Hagen - Warburg
1888/89 Erbauung des Querschiffes der Bigger Kirche
1896 erste Wasserversorgungsleitung in Bigge
1898 es gibt die ersten Telefonanschlüsse
1902 die Kleinbahn Steinhelle - Medebach wird dem Verkehr übergeben
1903/04 die Bahnlinie Bestwig - Bigge - Winterberg - Frankenberg wird in Betrieb genommen
1904 Gründung der Josefsgesellschaft auf Schloss Schellenstein
1909 Beginn der Elektrifizierung, es gibt erste Straßenlaternen
1946 die alte Schützenhalle brennt ab
1949 Neu-Errichtung des Saalbaus der Schützenhalle
1950 Beginn der Ruhrregulierung zwischen Bigge und Olsberg
1951 Einweihung der neuen Schützenhalle
1955 Grundsteinlegung zum Kolpinghaus
1958/59 die Verrohrung der Bieke von Canisius bis zum Bahndamm ermöglicht einen modernen Ausbau der Ortsdurchfahrt
1963 Beginn von Ausbau der Kanalisierung und des Baus der Kläranlage an der Straße nach Antfeld
1964 Ortskernsanierung
1969 Zusammenlegung von Bigge und Olsberg zu "Bigge-Olsberg"
1975 Kommunale Neugliederung, Einbeziehung von Antfeld, Elleringhausen, Bruchhausen, Assinghausen, Wulmeringhausen, Brunskappel, Helmeringhausen, Wiemeringhausen, Elpe,Heinrichsdorf und Gevelinghausen. Zusammen mit Bigge-Olsberg heißt das Ganze nun "Stadt Olsberg"
1984 Der Geschichtsband "Bigge im Strom der Zeit" erscheint
1998 Gründung der Dorfgemeinschaft Bigge e.V.
2003 Gründung des Web-Teams Bigge-online
2010 Eröffnung der Umgehungsstraße B480n

[Bearbeiten] Bilder

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[Bearbeiten] Bigge auf alten Ansichtskarten

 

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Bigge_(Olsberg)
  2. "Bigge im Strom der Zeit" von Karl-Heinz Förster und Fritz Droste


In der deutschsprachigen Wikipedia existiert ebenfalls ein Artikel zum Thema "Bigge". Als Ergänzung dazu sollte dieser Artikel im OlsbergWiki detaillierter auf die regionalen Bezüge des Themas eingehen.
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