Knickhütte (Hammer unter dem Bauerwinkel, Bigge)

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Knickhütte um 1920
Knickhütte um 1920
 
Aus Beilage des Arnsberger Wochenblattes  Nr. 23 vom 04.06.1832
Aus Beilage des Arnsberger Wochenblattes Nr. 23 vom 04.06.1832
Die Knickhütte (Hammer unter dem Bauerwinkel) liegt zwischen Bigge und Nuttlar an der Ruhr. Sie war früher eines der bekanntesten Hammerwerke an der oberen Ruhr.

1615       Ovelacker und Beatrix von Galen, seine Frau, verkaufen ihren niedersten Hammerherd unter dem Bauerwinkel an Rembert Wrede zum Schellenstein (Archiv Gevelinghausen Schloss 9;  Literatur: Conrad, 800 Jahre Familie von Wrede 1202-2002,  S. 76, hrsg. von der Familie Wrede, Münster 2002)
1817       Erbvergleich zwischen Engelbert und Theresia Kropff über 5 Kuxen am Briloner Eisenberg und ein Viertel der Knickhütte (Familienarchiv Kropff gen. Hester in Olsberg)

1818      Engelbert Kropff und Ww. Ignatz Kropff sind als Eigentümer genannt.

1832       Der Beigeordnete Steinrücke zu Bigge kauft die Knickhütte von der Olsberger Gewerkschaft und plant den Umbau zu einem Waffen- und Sensenhammer                          

1854       Engelbert Kropff wird als alleiniger Besitzer genannt ( Betheiligung der einzeln Gewerken an Hütten, Hämmern, Gruben 1854 aufgezeichnet von Anton Unkraut)

1886       Übersiedlung der Armaturenfabrik Oventrop von Altena nach Bigge. In dem Pachtvertrag hieß es:

"Die Firma Oventrop pachtet das Fabrikgelände nebst dem daran befindlichen Wasserrad, nebst Obergraben und Untergraben und die ausschließliche Benutzung der ganzen Wasserkraft, welche aus der Ruhr genommen wird".

1998      Abriss der letzten Gebäude der Knickhütte


Breitengrad: 51.361960596261
Längengrad: 8.4558248519897


 
Knickhütte (Hammer unter dem Bauerwinkel, Bigge)
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