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Wulmeringhausen: Unterschied zwischen den Versionen

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Ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor war der Blei- und Zink Bergabau, der in der Blütezeit, der zweiten Hälfte des  19. Jahrhundert bis zu 400 Beschäftigte hatte. Der Erzabbau erfolgte in den Gruben "[[Gottesgabe|Gottesgabe]]",  
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Ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor war der Blei- und Zink-[[Bergbau]], der in der Blütezeit, der zweiten Hälfte des  19. Jahrhundert bis zu 400 Beschäftigte hatte. Der Erzabbau erfolgte in den Gruben "[[Gottesgabe|Gottesgabe]]", "[[St. Johannes Grube|St. Johannes]]", "[[Grube Belgrad|Belgrad]]", "[[Grube Luna|Luna]]", "[[Grube Nero|Nero]]" und "[[Grube Paradies|Paradies]]"  
 
 
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'''1597''' In dem 1597 aufgestellten Lagerbuch des Herzogtums Westfalen wird im Stadtgebiet von Olsberg unter anderem genannt: "Zu Wullmeringhausen , gleichfalls auf Bleierz gehend , dem Kurfürsten gehörend.  
  
'''1600''' Franz Rösen zu Assinghausen verschreibt Philipp v. Gaugreven einen ganzen Hammerherd zu Wulmeringhausen für 200 Rtlr und 5 Karren Roheisen wiederlöslich. 1615 hat er die Schuld zur Hälfte abbezahlt.  
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'''1600''' Franz Rösen zu [[Assinghausen]] verschreibt Philipp v. Gaugreven einen ganzen Hammerherd zu Wulmeringhausen für 200 Rtlr und 5 Karren Roheisen wiederlöslich. 1615 hat er die Schuld zur Hälfte abbezahlt.  
  
 
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* [http://www.wulmeringhausen.de/ Homepage von Wulmeringhausen]  
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/St._Nikolaus_(Wulmeringhausen) Kirche St. Nikolaus auf Wikipedia]
 
 
[http://de.wikipedia.org/wiki/Wulmeringhausen#cite_note-0 Wulmeringhausen auf Wikipedia]
 
 
 
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Version vom 11. November 2018, 21:50 Uhr

Steigerhaus
Ansichtskarte um 1900

Wulmeringhausen ist ein Ortsteil der Stadt Olsberg und bezeichnet sich selbst als "Tor zum Negertal".

Die Bedeutung des Ortsnamens ist wahrscheinlich "Haus des Woldemar"

Ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor war der Blei- und Zink-Bergbau, der in der Blütezeit, der zweiten Hälfte des  19. Jahrhundert bis zu 400 Beschäftigte hatte. Der Erzabbau erfolgte in den Gruben "Gottesgabe", "St. Johannes", "Belgrad", "Luna", "Nero" und "Paradies"

Geschichte

1312 erstmalige urkundliche Erwähnung von zwei Gütern zu "Wulmerinchusen" im Lehensregister der Edelherren zu Büren. Lehensnehmer war von Keldinghausen. Oberlehensherr war der Erzbischof von Köln.

1536 Im Schatzungsregister sind 10 Familien aufgeführt, die sich alle als Waldeckische Freie bezeichneten. Diese waren Claiß Smollingk, Heinrich Hesße, Tilmanß Hannße, Claiß Schette, Joist, Heynman Boedelß, Ailbert Wynant, Ailheit vur der Bruggen, Johann Boull, Hille Schette Widtwe.

1553 Claus Koller aus Silbach entdeckt Blei- und Zinkerz Lagerstätten bei Wulmeringhausen (St. Johannes Gruben). Diese werden sowohl von den Waldecker Grafen, als auch von dem Erzbischof zu Köln beansprucht.

1555 Bau der ersten Schmelzhütte "Am Hengelstein" (Buke).

1555 Konsortium von 8 Personen: Bergwerk und Schmelzhütte im Freien Grund bei Wulmeringhausen

1565 In der Kölner Steuerliste werden 4 Kölnische und 6 Waldeckische Untertanen angegeben.

1597 In dem 1597 aufgestellten Lagerbuch des Herzogtums Westfalen wird im Stadtgebiet von Olsberg unter anderem genannt: "Zu Wullmeringhausen , gleichfalls auf Bleierz gehend , dem Kurfürsten gehörend.

1600 Franz Rösen zu Assinghausen verschreibt Philipp v. Gaugreven einen ganzen Hammerherd zu Wulmeringhausen für 200 Rtlr und 5 Karren Roheisen wiederlöslich. 1615 hat er die Schuld zur Hälfte abbezahlt.

1685 12 Gehöfte mit 40 Einwohnern sind registriert

1819  22 Häuser mit 174 Einwohnern

1858 Eröffnung der ersten einklassigen Schule. Hier wurden 63 Kinder unterrichtet.

1864 46 Häuser mit 318 Einwohnern

1893 Neubau der zweiten Schule

1958 Neubau der dritten Schule

1975 Wulmeringhausen wird Teil der Stadt Olsberg


200px-W-circle.svg.png In der deutschsprachigen Wikipedia existiert ebenfalls ein Artikel zum Thema "Wulmeringhausen". Als Ergänzung dazu sollte dieser Artikel im OlsbergWiki detaillierter auf die regionalen Bezüge des Themas eingehen.


Weblinks