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Michael Cahen

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Michael Cahen
Geboren am
Geboren in
Gelebt in Köln und Brüssel
Gestorben am
Gestorben in

Michael Cahen entstammte einer alten jüdischen Familie. Über seine Ausbildung zum Ingenieur ist nichts Näheres bekannt.

1873 wurde er Teilhaber der Gruben Gottesgabe und Juno, die bis zu diesem Zeitpunkt von der Stadtberger Gewerkschaft betrieben wurden. 3 Jahre später war er alleiniger Eigentümer dieser Gruben. Der Kaufpreis belief sich auf 43.000 Taler. 1881 erwarb Cahen für 70000 Mark Feldanteile der Grube Nero.

1894 verkaufte Cahen die Grube Gottesgabe an die Gewerkschaft Gottesgabe und die Grube Juno an die Bergwerksaktiengesellschaft Juno.[1]Später war Cahen Verwaltungsratsvorsitzender der 1882 gegründeten Société Anonyme Métallurgique de Prayon in Belgien.[2]Diese Firma war der größte Zink-Produzent Belgiens mit ca. 200 Mitarbeitern. [3]1884 beteiligte sich Cahen an den Eisenstein-Zechen Aurelia und Adelgunda bei Plettenberg. [4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fritz Herbst: ‘’Der Ramsbecker Bergbau, Entwicklung und Aussichten unter Berücksichtigung der natürlichen Grundlagen des Bergbaues. ‘’, Clausthal 1931, S. 73
  2. Jan Ludwig : ‘’Blei, Zink und Schwefelkies Erzbergbau im Sauerland 1740 – 1907’’, Bochum 2010, ISBN 3-937203-48-6, S. 348
  3. http://www.prayon.com/en/our-group/history.php
  4. Fritz Bertram (jun.): Bergbau im Bereich des Amtsgerichts Plettenberg